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Über das Leben und den Tod

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Über das Leben und den Tod     Dieser Blogpost war nicht geplant. Vielleicht ist es aber ganz gut, dass ich ihn schreibe. Vielleicht hilft das Schreiben diesmal, um schier Unaussprechliches in Worte zu fassen. Ich habe gestern Abend vollkommen zufällig erfahren, dass eine Grundschulfreundin von mir im Sommer an Krebs gestorben ist. Sie war 19. Viel zu jung, um zu gehen. Und ich, ich hatte keine Ahnung. Wusste nicht einmal, dass sie krank war. Wir hatten seit Jahren keinen Kontakt mehr. Krebs ist schrecklich und kann jeden treffen, das weiß ich. Auch sehr junge Menschen. Das Buch "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" ("The fault in our stars") hat mich tief berührt. Aber wenn es dann jemandem passiert, den man mal kannte, ist es plötzlich wieder etwas ganz Anderes. Manche Dinge treffen einen wie ein Schlag ins Gesicht. Auf #Facebook gesehen, dass eine Grundschulfreundin an Krebs gestorben ist. Svenja (@SvennieC_ee24) auf Twitter. Meine Gefühlslage?...

Interview mit mir selbst

Eine Lebensbeichte – Interview mit mir selbst "Sie ist wieder da!" Tatsächlich. Da ist sie wieder. Soll heißen, ich. Und sie, also ich, bloggt wieder. Nach über einem halben Jahr gibt es wieder ein Lebenszeichen von "Planet Minerva". Ihr fragt euch sicher, was der Grund für meine lange Abwesenheit war. Und Ihr habt ein Recht darauf, ihn zu erfahren. Ich werde es erklären, das verspreche ich Euch. Aber das ist nicht einfach. Nicht einfach auszusprechen und fast genauso schwer aufzuschreiben. Mein letzter Beitrag stammt von März. Ich habe ihn geschrieben, kurz bevor mein Studium begann. Inzwischen bin ich schon im zweiten Semester. Und da ich in Sachen Journalismus und Schreiben mittlerweile so viel dazugelernt habe, dass ich schon fast ein alter Hase bin, habe ich kurzerhand beschlossen: Ich, soll heißen, die Journalismus-Studentin Svenja, interviewt jetzt mich, die Bloggerin Planet Minerva. Und ich werde einen guten Job machen, genau die richtigen Frag...

Ein neuer Anfang

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Ein neuer Anfang Viel Zeit ist vergangen, seit ich zuletzt etwas gebloggt habe. Viel Zeit, in der eher wenig passiert ist. Das Leben plätscherte ohne größere Zwischenfälle vor sich hin. Das wird sich in den nächsten Tagen und Wochen allerdings blitzschnell ändern. Ja, richtig geraten. Mein Studium fängt an. Seit ich letzten Sommer mit meinem Abiturzeugnis in die neue Freiheit entlassen wurde, befand ich mich in einer Art "Zwischen-Zustand". Schülerin war ich nicht mehr. Studentin war ich noch nicht. Das hat mich zwar nicht besonders gestört, aber jetzt merke ich doch, dass es sich gut anfühlt, sich einer Gruppe zugehörig zu fühlen. Und da schrillen bei mir alle Alarmglocken. Um zu wissen warum, muss man meine Geschichte kennen. Die Geschichte, dass es mir jahrelang darum ging, in Gruppen, denen ich zugehörig war, nicht aufzufallen. Keine Angriffsfläche zu bieten. Einfach nur mitlaufen schien mir lieber zu sein als mich von anderen abzuheben und damit möglicherweise a...

Eine Botschaft an das männliche Geschlecht

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Botschaft an das männliche Geschlecht Ich war gestern einkaufen. Nicht shoppen, sondern einfach nur Lebensmittel besorgen. Und überall, egal in welches Geschäft ich gegangen bin, lagen große Pralinenschachteln in Herzform. Blumenläden hatten in den letzten Tagen sicherlich Hochkonjunktur. Der Grund: Heute ist Valentinstag. Ich höre euch schon stöhnen, in der Aussicht auf einen langweiligen, kitschigen Text. Der wird aber nicht kommen. Denn ich nehme diesen Tag lediglich zum Anlass, um ein bisschen was an und über das männliche Geschlecht zu schreiben. Für mich persönlich hat der Valentinstag nämlich überhaupt keine Bedeutung. Wie auch, ich habe ja keinen Freund. Richtig gelesen: Nein, ich habe keinen Freund. Ich hätte nichts dagegen, einen zu haben, aber ich suche auch nicht auf Teufel komm raus. Und so verzweifelt bin ich nicht, liebe Männer, dass ihr mich zum Kaffee einladen müsst, ohne mich je zuvor gesehen zu haben. Denn das ist nämlich in letzter Zeit ab und zu mal passiert...

Scare away the dark

Scare away the dark Es ist mal wieder Zeit für einen Songtext. Für einen, der mir viel bedeutet, aus der Seele spricht. Ich möchte diesen Text gerne mit euch teilen, meine eigenen Gedanken dazu inklusive. Scare away the dark – Passenger Sing, sing at the top at your voice, Love without fear in your heart. Yeah and feel, feel like you still have a choice When we all light up we can scare away the dark Das Dunkel vertreiben. Ich finde diesen Gedanken sehr schön, vor allem in Hinblick darauf, dass Passenger meint, dass wir Menschen zusammenhalten müssen. Wir alle zusammen sind stärker als das Böse. Wir sollen uns nicht fürchten, nicht zulassen, dass Angst unser Leben beherrscht. Vielleicht sollen wir auch manchmal ein bisschen kompromissloser sein. Leben, lieben, lachen. Ohne ständig alles zu "zerdenken" und zu überlegen. Ein bisschen unbeschwerter, meinetwegen auch kindlicher. So laut singen, wie wir können. Lieben, ohne Furcht. Die Dinge, die getan werden müss...

Vom Kindsein und vom Erwachsenwerden

Vom Kindsein und vom Erwachsenwerden Wenn ich auf diesem Blog etwas schreibe, geschieht das immer auf dieselbe Art und Weise. Ich habe eine Idee. Erst das, dann folgt der Gedanke, wie ich die Idee weiterentwickeln könnte. Und mit absoluter Sicherheit kommt am Ende etwas anderes raus, als ich geplant hatte. Meine Idee ist gestern in mir erwacht. Weil ich nach Büchern gesucht habe, die ich schon längere Zeit nicht mehr gelesen habe. Ja, ich lese Bücher ein zweites, drittes, gerne auch ein viertes Mal, wenn sie gut sind. Ich verspüre auch jetzt noch ab und zu den Wunsch, Bücher zu lesen, die ich mit zwölf oder dreizehn schon gelesen habe. Und jedes Mal, wenn ich das tue, fühle ich mich irgendwie in meine Kindheit zurückversetzt. Ich sehe das kleine Mädchen vor mir, die Nase im Buch vergraben, gefesselt. Ich sehe das kleine Mädchen, das ich so gut kenne und das mir doch so fremd geworden ist. Den Menschen, der ich war, und der ich nur ganz selten noch bin. Manchmal kann ich es gar ...

Von Druck, Erwartungen und eierlegenden Wollmilchsäuen

Von Druck, Erwartungen und eierlegenden Wollmilchsäuen Ich war ein paar Tage auf diesem Kanal sehr still. Nicht, weil ich keine Lust gehabt hätte zu schreiben (dieser Fall tritt praktisch nie ein, nur so nebenbei). Im Gegenteil, die Ideen sind aus mir rausgesprudelt. Nein, es war die lahmste Ausrede aller Zeiten, die mich von diesem Blog ferngehalten hat. Die Arbeit. Das Büro. Der zweite Teil meines Praktikums, für den ich nicht nur unter der Woche im Hotel wohnen musste, sondern der auch eine ganz neue Erfahrung für mich war. Stress, Stress, Stress. Größtenteils bestand die Arbeit aus Aufgaben, die ich noch nie gemacht habe. Unglaublich viel Information in ziemlich kurzer Zeit, und die sollte ich dann direkt umwandeln in gründliche (und trotzdem möglichst schnell erledigte) Arbeit. Ich war überrascht, wie viel Verantwortung mir übergeben wurde. Dass Aufträge, die bis zum nächsten Tag unbedingt erledigt sein müssen, von der Praktikantin bearbeitet werden. Natürlich hat mich da...