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Posts mit dem Label "Reiseberichte" werden angezeigt.

Fernweh

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10 cities to visit before you die… Es fing an mit einer WhatsApp-Nachricht. Von einem Freund. "Wenn Du genau zehn Städte auf der Welt besuchen könntest, nicht mehr und nicht weniger und Dir um das Budget keine Gedanken machen müsstest. Wo ginge die Reise hin?" Nur zehn? Oje. Ich liebe das Reisen, für mich ist es absolut unvorstellbar, mich in meiner Auswahl derart einzuschränken. Aber immerhin. Städte heißt die Vorgabe. Inseln, Landschaften sind raus. Das ist schon mal eine Erleichterung. Also, los geht’s. 10 cities to visit before I die. 1 Malmö Weil. Diese Stadt ist seit September 2016 meine absolute Traumstadt. Lebendig. Fröhlich. Unbeschwert. Viel Grün, aber trotzdem Industrie. Eine wunderschöne Altstadt und doch hochmodern. An jeder Ecke gibt’s was zu entdecken, die Menschen sind ausnahmslos freundlich. Über Malmö lässt sich nicht diskutieren. Über Schweden sowieso nicht. Mein Land. Ich habe mein Herz dort verloren und nein, ich werde es mir nicht zurückho...

Die große weite Welt

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Fernweh Ich habe in letzter Zeit viel über mich selbst geschrieben. Über mein Innenleben, meine Zweifel, meine Probleme, über wahnsinnig Vieles, das ich jeden Tag mit mir herumschleppe. Ich hatte oft das Gefühl, mein Ziel aus den Augen verloren zu haben, war antriebslos. In den letzten Tagen allerdings, da hat sich etwas in mir geregt. Der aktive Teil von mir hat sich gewünscht, dass ich – salopp gesagt – endlich wieder den Hintern hochkriege. Etwas unternehme, mein Leben im Griff habe. Ich habe angefangen Listen zu schreiben und wisst Ihr was, es ist ein verdammt gutes Gefühl, Punkt um Punkt darauf abhaken zu können. Letztlich hat sich (endlich!) auch mein Reisefieber wieder gemeldet. Ich habe überlegt, wohin der nächste Urlaub gehen könnte. Wann ich hier mal wieder rauskann. In schlechten Momenten habe ich mich bei dem Gedanken ertappt, einfach an einen besseren Ort flüchten zu können. Nein, Reisen kann nicht alles, heilt nicht jede Wunde. Ich habe irgendwann während mein...

Wo die Seele zu Hause ist

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Wo die Seele zu Hause ist Heute ist mein letzter Tag hier in Schweden. Morgen früh werde ich in den Zug steigen und mich auf den Weg zurück nach Deutschland machen, aber ich spüre schon jetzt, wie mir schwer ums Herz wird. Dieses Land, diese Reise, hat mir so viel gegeben, hat alle meine Erwartungen (und die waren hoch!) noch übertroffen. Niemals hätte ich gedacht, dass ich in drei Wochen eine Sprache so gut erlernen könnte, wie ich jetzt Schwedisch kann. So komisch es klingt, aber ich habe das Gefühl, es liegt mir im Blut. Mehr als einmal während dieser drei Wochen habe ich mich bei dem Gedanken ertappt: "Vielleicht bin ich im falschen Land geboren worden." So wohl ich mich in Deutschland fühle, so tief ich dort auch verwurzelt bin – aber irgendetwas an Schweden hat mich schon immer magisch angezogen. Seit ich das erste Astrid Lindgren-Buch gelesen habe, war ich fasziniert von Schweden. Gut, das waren sicher viele kleine Mädchen. Aber meine Faszination ging tiefer. ...

Freiheit, die ich meine

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Freiheit, die ich meine Schon in den letzten Blogeinträgen habe ich viel über meine "Traumreise" nach Schweden geschrieben, das Land, von dem ich schon immer geträumt habe. Ich habe von der turbulenten Anreise berichtet, von meinem großen Fernweh und dass ich es hier endlich stillen kann. Jetzt bin ich seit einer Woche hier – Zeit für ein Zwischenfazit! Ich kann nun, nach einer Woche, schon mal festhalten, dass sich die Reise absolut gelohnt hat. So sehr ich es auch liebe, fremde Länder zu erkunden – Schweden kommt mir nicht fremd vor. Im Gegenteil, es fühlt sich an wie ein Nach-Hause-Kommen. Mit dem Bus, zu Fuß und auch mal mit dem Fahrrad habe ich die Gegend hier erkundet. Manchmal ohne ein Ziel zu haben, "einfach der Nase nach", ins Blaue hinein. Ich habe mich immer zurechtgefunden in dieser, mir eigentlich unbekannten, Stadt. Das bezieht sich nicht nur auf meinen Orientierungssinn, sondern auch auf die Sprache. Mit jedem Tag, den ich hier verbringe, we...

Wie erobert man eine Stadt?

  Wie erobert man eine Stadt?   In meinem letzten Blogbeitrag habe ich schon über meine große Leidenschaft fürs Reisen geschrieben. Ich gehöre zu den Menschen mit Dauer-Fernweh, deren To-do-Liste in Bezug aufs Reisen unendlich lang ist. Eigentlich ungewöhnlich für jemanden, der so tief in seiner Stadt verwurzelt ist wie ich. Kamen meine Familienmitglieder einst aus Italien, Ungarn und ganz anderen Ecken von Deutschland, habe ich meine bisherigen 17 ½ Lebensjahre alle am selben Ort verbracht. Das hat mich und meine Familie aber nicht davon abgehalten, viel von der Welt zu sehen. Im Urlaub nur am Strand herumzuliegen, war irgendwie nicht so unser Ding. Ich habe seit jeher eine Schwäche für Skandinavien: vor vier Jahren machte meine Familie eine zweiwöchige Reise durch Dänemark und Südschweden, vor einigen Monaten, wie bereits erwähnt, erkundete ich auch Oslo. Rom und London gehören ebenfalls zu meinen Lieblingsstädten, "über dem großen Teich“"habe ich mein Herz für New Y...