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Ein Spaßverderber-Post

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Von unerwünschten Nörgeleien


Dieser Text war nicht geplant. Eigentlich wollte ich lieber über was Anderes schreiben und noch dazu platzt meine To-do-Liste aus allen Nähten. Doch dann habe ich etwas auf Twitter gesehen und kurzerhand beschlossen: Das muss jetzt sein. Weil ein Hashtag sich in meiner Timeline ausgebreitet hat und weils mich geärgert hat. Und weil ich manchmal nur schwer den Mund halten kann.
#schlemraz heißt der Hashtag. Und wer jetzt verzweifelt versucht das auszusprechen: schlechteste Musikrichtung aller Zeiten. Definiert von jedem, der will. Rein nach persönlichem Geschmack.
Den darf und soll zwar jeder haben. Aber ernsthaft? Musik, ausgerechnet Musik, sowieso schon so "geschmäcklerisch" wie nichts sonst. Und derjenige, der die Musik gerne hört, die bei anderen Twitter-Usern auf der #schlemraz-Liste gelandet ist, hat den schlechtesten Musikgeschmack aller Zeiten? Nein, nein und nochmals nein. Ich kann nichts Schönes an diesem Hashtag finden.
Das musste jet…

Von wunderbaren Menschen

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#Geburtstagsblog
Eigentlich sollte ich jetzt nicht hier sitzen und schreiben. Ich sollte feiern und lachen und den Tag genießen. Denn heute ist mein Geburtstag.
Geburtstage sind etwas wahnsinnig Schönes, wenn man einen großen, bunten Verwandten- und Freundeskreis hat – oder zumindest ein paar Menschen um sich rum, die den Tag zu einem Highlight machen können. Ja, ich habe solche Menschen in meinem Leben. Das Problem: Diese Menschen können sich entweder untereinander nicht leiden oder eine zu große räumliche Distanz hindert sie daran, diesen Tag mit mir zu verbringen.
Das klingt jetzt sehr traurig. Ist es aber gar nicht. Denn eigentlich war es ein schöner Tag. Die Sonne schien und viele Menschen hatten beschlossen, diesen Ostermontag im Freien zu verbringen. So auch ich. Spaziergang, Fahrradfahren, Biergarten. Ich war viel draußen und deshalb war dieser Tag prinzipiell ein guter. Auch wenn er mit Geburtstag nicht viel zu tun hatte. Das muss er aber auch nicht. Ich bin zu alt, um fieberh…

Von langen Nächten

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Schlaflos Ein Foto, aufgenommen mitten in der Nacht Es gibt Dinge, die sind im Leben eines Menschen unentbehrlich. Schlaf gehört dazu. Ein paar Stunden Ruhen, Augen zu und süße Träume. Soweit die Theorie. Die Praxis sieht bei mir zur Zeit anders aus.

Das mit dem sich Hinlegen klappt eigentlich ganz gut. Viel zu gut, sollte man eigentlich sagen. Ich lege mich gegen 22 Uhr mit einem Buch hin, bereite mich aber noch nicht aufs Schlafen vor. Und doch – zwei Stunden später wache ich plötzlich auf, manchmal mit Resten von Schminke im Gesicht oder mit noch nicht geputzten Zähnen.
Ab da ist gar nichts mehr erholsam. Alle ein bis zwei Stunden schrecke ich auf. 4:45 Uhr zeigt mein Handy an, als ich diesen Text schreibe. 3:45 mein noch nicht umgestellter Radiowecker. Ich schlage mir die Nacht um die Ohren und morgen werde ich wieder den ganzen Tag über schläfrig sein.
Das mit den müden Tagen nach den schlaflosen Nächten ist auch so ein Thema. Sitze ich in der Uni, kann ich häufig kaum die Augen of…

Dabei sein ist alles reloaded

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Oder: Von Helden der Herzen
Ich bin Sportfan, schon immer gewesen. Höchstleistungen vor dem Fernseher oder gelegentlich auch live zu sehen, fasziniert mich. Sowohl für Sportler als auch für Sportfans sind die Olympischen Spiele das größte Sportereignis, das es gibt. Nach Rio 2016 habe ich in einem meiner ersten Blogbeiträge überhaupt zehn persönliche Helden der Spiele genannt. Nicht die zehn besten Leistungen der Spiele, sondern die Helden der Herzen. Zehn Sportler, die mit Authentizität, Kampfgeist, Fairness mehr gewonnen haben als viele andere. Es sind viele Olympiasieger darunter, aber bei keinem war die Goldmedaille ausschlaggebend für die Aufnahme in diese Liste.

Deutsches Eishockey-Team: Die neuen „Bad Boys“
Genau deshalb fängt diese Liste auch mit Silbermedaillengewinnern an. Dass Silber für das deutsche Eishockeyteam golden glänzt, dürfte jeder verstehen, der dieser Mannschaft in Pyeongchang zugesehen hat. Niemand, wirklich niemand hatte diese Mannschaft als Medaillenkandidaten…

Musikmomente

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Entgleiten Den folgenden Text habe ich im Dezember 2015 geschrieben, also vor über zwei Jahren. Ich habe ihn damals ursprünglich auf Englisch verfasst. Bei dieser Version handelt es sich also um eine Übersetzung und die ist ja bekanntlich immer schlechter als das Original. Trotzdem, vieles, was ich damals geschrieben habe, begleitet mich heute immer noch durch mein Leben. Und deshalb möchte ich diesen Text mit euch teilen. Das darin zitierte Lied bedeutet mir viel.
Hier hat jemand versucht, die Zeit abzubilden. Das Rad der Zeit, wie es sich unaufhörlich weiterdreht.

Slipping Through My Fingers ist ein Lied, das von Zeit handelt. Genau mein Ding. Die Zeit vergeht so schnell.

“Schoolbag in hand, she leaves home in the early morning
Waving goodbye with an absent-minded smile”

Okay. Eine Mutter, deren Tochter heranwächst. Ist ja nicht mein Problem. Oder steckt mehr hinter diesen Zeilen?
Wenn die eigenen Kinder erwachsen werden, entwickeln Mütter oft eine Midlife-Crisis. Kein schönes Wort, od…

Streit und Stress

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Wanted: Zeit
Stress, Stress, Stress. Sieben Tage die Woche. Ich jammere. Ich habe keine Zeit für Dinge, die ich mag. Ich weiß, ihr rollt mit den Augen und sagt "das haben wir alle nicht". Also gut. Sind wir halt jetzt Verbündete.
Ein Blick auf meine To-do-Liste reicht, schon schlackere ich mit den Ohren. Oje, wie soll ich das alles noch hinkriegen? Klausuren, Hausarbeiten, Referate, die Probenfreizeit mit meinem Orchester – die Verpflichtungen häufen sich. Und momentan, da bin ich ganz ehrlich, habe ich keine Ahnung, wie ich das alles schaffen soll. Erst kürzlich habe ich in einer WhatsApp geschrieben, dass ich einen Zeitumkehrer wie bei Harry Potter brauche. Ja, verdammt. Jeder Tag hat nur 24 Stunden und schlafen muss man auch irgendwann. Überraschend, ich weiß, aber auch ich brauche Schlaf. Und ich bin ja nun mal ein Mensch, dessen persönliche Bedürfnisse auf der eigenen Prioritätenskala ganz am Ende kommen. Bleib ich halt noch eine Stunde wach und arbeite die Gruppenpräsen…

Musikmomente

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Jar of Hearts Heute möchte ich gern mal wieder einen Liedtext mit euch teilen. Jar of Hearts von Christina Perri ist ein Song, der mir schon lange viel bedeutet und häufig aus der Seele spricht. Ich habe den Liedtext übersetzt und in (hoffentlich!) schöne Worte gefasst.




Du weißt, dass ich keinen Schritt mehr auf Dich zugehen kann,
weil alles, das wartet, Bedauern ist.
Weißt Du nicht, dass ich nicht mehr Dein Geist bin,
Du hast die Liebe verloren, die mir am meisten bedeutet hat.

Ich habe gelernt halb tot zu überleben*
und jetzt willst Du mich wieder zurückhaben.

Was glaubst Du eigentlich, wer Du bist
herumzulaufen und Narben zu hinterlassen.
Du sammelst Herzen in einem Glas
und reißt die Liebesgefühle auseinander.
Du wirst dich erkälten,
weil in Deiner Seele so viel Eis ist.
Komm bloß nicht zu mir zurück.
Was glaubst Du eigentlich, wer Du bist?

Ich höre, dass Du herumgefragt hast,
ob ich irgendwo zu finden bin.
Ich bin aber zu stark geworden
als dass ich je wieder in Dei…