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Musikmomente

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Jar of Hearts Heute möchte ich gern mal wieder einen Liedtext mit euch teilen. Jar of Hearts von Christina Perri ist ein Song, der mir schon lange viel bedeutet und häufig aus der Seele spricht. Ich habe den Liedtext übersetzt und in (hoffentlich!) schöne Worte gefasst.




Du weißt, dass ich keinen Schritt mehr auf Dich zugehen kann,
weil alles, das wartet, Bedauern ist.
Weißt Du nicht, dass ich nicht mehr Dein Geist bin,
Du hast die Liebe verloren, die mir am meisten bedeutet hat.

Ich habe gelernt halb tot zu überleben*
und jetzt willst Du mich wieder zurückhaben.

Was glaubst Du eigentlich, wer Du bist
herumzulaufen und Narben zu hinterlassen.
Du sammelst Herzen in einem Glas
und reißt die Liebesgefühle auseinander.
Du wirst dich erkälten,
weil in Deiner Seele so viel Eis ist.
Komm bloß nicht zu mir zurück.
Was glaubst Du eigentlich, wer Du bist?

Ich höre, dass Du herumgefragt hast,
ob ich irgendwo zu finden bin.
Ich bin aber zu stark geworden
als dass ich je wieder in Dei…

Gefühlswelt

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Neid und Missgunst
Neid und Missgunst sind keine schönen Gefühle. Sondern welche, von denen ich mich so weit wie möglich distanziere. In vielen Fällen kann ich die Beweggründe anderer für ihren Neid überhaupt nicht greifen. Ich habe als Kind nicht geheult, wenn andere Süßigkeiten oder ein Eis bekamen und ich nicht. Ich habe es in der Schule nicht als schlimm empfunden, wenn jemand eine bessere Note schrieb als ich. Ich war immer ein Mensch, der sich an seinen eigenen Maßstäben gemessen hat. Wenn ich eine Zwei in Mathe hatte, war es mir völlig egal, ob der Klassendurchschnitt bei Eins oder Vier lag. In Mathe war eine Zwei für mich immer ein Grund, mich zu freuen.
Neid und Missgunst. Gefühle, die hässliche Reaktionen hervorrufen. Geläster hinter dem Rücken der Beneideten.
"Die hat nur deshalb so gute Noten, weil ihre Eltern sie fördern."
"Die ist der Liebling von der Lehrerin."
"Die kriegt von den Eltern alles, was sie haben will. Verwöhntes Gör."
Mich lasse…

Fernweh

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10 cities to visit before you die…
Es fing an mit einer WhatsApp-Nachricht. Von einem Freund. "Wenn Du genau zehn Städte auf der Welt besuchen könntest, nicht mehr und nicht weniger und Dir um das Budget keine Gedanken machen müsstest. Wo ginge die Reise hin?"
Nur zehn? Oje. Ich liebe das Reisen, für mich ist es absolut unvorstellbar, mich in meiner Auswahl derart einzuschränken. Aber immerhin. Städte heißt die Vorgabe. Inseln, Landschaften sind raus. Das ist schon mal eine Erleichterung. Also, los geht’s. 10 cities to visit before I die.
1 Malmö
Weil. Diese Stadt ist seit September 2016 meine absolute Traumstadt. Lebendig. Fröhlich. Unbeschwert. Viel Grün, aber trotzdem Industrie. Eine wunderschöne Altstadt und doch hochmodern. An jeder Ecke gibt’s was zu entdecken, die Menschen sind ausnahmslos freundlich.
Über Malmö lässt sich nicht diskutieren. Über Schweden sowieso nicht. Mein Land. Ich habe mein Herz dort verloren und nein, ich werde es mir nicht zurückholen. "Mein&…

Zum neuen Jahr

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Frohes Neues!
Knapp zwei Tage. So viel Zeit haben wir noch um alles, was wir 2017 erledigen wollten fertigzustellen. Viel vorgenommen habe ich mir nicht für dieses Jahr. Ich hasse Neujahrsvorsätze und kenne keinen, der seine Vorsätze mehr als zwei Woche durchgehalten hat. Davon abgesehen finde ich, dass man an jedem einzelnen Tag im Jahr damit anfangen kann, etwas zu ändern. Was hindert mich am 6. Juli daran, meine Ernährung umzustellen? Warum sollte ich nicht am 23. September ein neues Projekt anfangen? Für 2018 habe ich mir trotzdem ein bisschen was vorgenommen. Keine klassischen Vorsätze. Ich wüsste ohnehin nicht, was ich mir da noch vornehmen sollte. Ich rauche nicht, trinke quasi nichts, ernähre mich ohnehin gesund. Mehr Sport vielleicht, aber eigentlich bin ich auch da mit meinem Pensum zufrieden. Also habe ich beschlossen, anstelle von guten Vorsätzen einfach mal ein paar Pläne zu schmieden. Was ist mir grundsätzlich so wichtig, dass ich mir im nächsten Jahr dafür unbedingt Zeit…

Was war, was kommt, was bleibt

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Ein Jahr in Liedern
Als Blogger macht man so was. Einen Jahresrückblick schreiben. Vor genau einem Jahr habe ich das getan (Gedanken zum Jahresende) und genau diesen Text habe ich mir eben einmal durchgelesen.
Ich bin ein bisschen traurig geworden. Weil ich irgendwie das Gefühl hatte, diesen Text hätte ein völlig anderer Mensch geschrieben. Er klingt so hoffnungsvoll. So mit sich im Reinen, wie ich es heute längst nicht mehr bin. Ich wünschte, ich könnte manchmal so sein. Aber dieses Jahr hat mir meine Kräfte geraubt. Es hat mir die Hoffnung genommen und nur meinen Durchhaltewillen wachsen lassen. Deshalb habe ich auch keine Lust, einen Jahresrückblick zu schreiben. Und stattdessen beschlossen, dass ich es gerne kreativ hätte. Ein Jahr in Musik zusammengefasst. Wie ich es erst vor einigen Tagen mit einer Woche gemacht habe. Pro Kategorie nenne ich drei Lieder, die für mich dazu passen und das Jahr 2017 geprägt haben.
Menschen des Jahres
Vor einem Jahr habe ich darüber geschrieben, wie …

Musikmomente

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Eine Woche voller Musik
Ich wollte es schon lange mal tun. Eine Woche lang jeden Tag das Musikstück notieren, das mich durch den Alltag trägt. Mir die Laune rettet, Wunder wirkt, mich tanzen lässt. Lieder, die dafür sorgen, dass ich auf einmal auf dem Heimweg ganz laut mitsinge, obwohl ich meine Singstimme eigentlich gar nicht leiden kann. Songs, die meine Stimmung so perfekt ausdrücken, wie ich es mit Worten niemals schaffen würde.
Hier ist sie also. Die vergangene Woche (11. bis 17. Dezember) in Liedern zusammengefasst.
Montag
Ein anstrengender Tag. Von frühmorgens bis spätabends auf den Beinen. Mit Hilfe der To-do-Liste selbst für Haarewaschen und Zähneputzen eine Uhrzeit eingeplant, so knapp bemessen ist mein Zeitkontingent. Der Körper schreit nach Schlaf und bekommt ihn doch nicht. Am Abend möchte ich eigentlich am liebsten ins Bett fallen und nur noch schlafen. Doch irgendwie schaffe ich es, mich doch noch für ein bisschen Sport zu motivieren. "I believe in you", singt M…

Eine harte Woche

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Stress
Besinnlichkeit? Fast schon ein Fremdwort in der stressigsten Zeit des Jahres. Nein, besinnlich ist die Weihnachtszeit schon lange nicht mehr. Das neue Jahr beginnt bald, also erledigen wir vor Weihnachten noch schnellstmöglich alles, das im alten Jahr noch gemacht werden kann/soll/muss. Dazwischen: Weihnachtsgeschenke kaufen, Weihnachtsbaum aufstellen, pflichtbewusst die Kerzen am Adventskranz anzünden, Weihnachtslieder singen. Jahresbilanz ziehen. Klausuren in der Schule, Präsentationen und Seminare in der Uni. (Ich sehe sehr viele Schüler und Studenten an dieser Stelle heftig nicken.) Auch für mich war die vergangene Woche unfassbar stressig. Nach einem langen Tag endlich zu Hause angekommen, wollte ich mich entspannen und die Füße hochlegen. Bis ich plötzlich aufschreckte, weil ich die To-do-Liste für den nächsten Tag noch nicht geschrieben hatte. Früher hätte ich gelacht. To-do-Liste. Wer braucht denn so was. Man kann sich doch die Dinge merken, die man machen muss.
Nein, k…