Posts

Fix you

Bild
Fix you   Es ist eine Weile vergangen, seit ich zuletzt über Musik geschrieben habe. Eigentlich schade, denn Musik ist ein wichtiger Teil meines Lebens. Es vergeht kein Tag meines Lebens ohne dass ich musiziere oder zumindest Musik höre. Es gibt viele Interpreten, Musiker, Bands, die ich mag und gerne höre. Doch wenn ich von all den Bands dieser Welt eine auswählen müsste, so wäre es Coldplay, für mich einfach nur perfekt in jeder Hinsicht. Ich mag Coldplay-Songs nicht nur, sie berühren mich in meinem tiefsten Inneren, lösen etwas in mir aus. Diese vier Briten erzeugen eine einzigartige Musik, die sie irgendwie von der Masse abzuheben scheint. Der Klang von Coldplay-Songs ist etwas ganz Besonderes für mich, etwas, das ich sehr mag. In diesem Blogbeitrag möchte ich gerne etwas über eines meiner Lieblingslieder schreiben. Über den Song "Fix you" von Coldplay. When you try your best but you don't succeed When you get what you want but not what you need When you...

Erinnerungen

Erinnerungen In den letzten Tagen und Wochen habe ich mich hier auf dem Blog eher rar gemacht. Aus zwei Gründen: zum Einen fehlte schlichtweg die Inspiration (mein Leben "plätscherte" ruhig und unspektakulär vor sich hin) und zum Anderen habe ich in letzter Zeit anstatt von Internetaktivitäten meine Nase lieber in Bücher gesteckt. Doch nun ist der Zeitpunkt gekommen, an dem ich wieder das Bedürfnis verspürt habe, etwas zu schreiben. Ein kirchlicher Feiertag war daran schuld, was eher ungewöhnlich für mich ist, da ich Feiertagen nie sehr viel Bedeutung beigemessen habe. Doch gestern war Allerheiligen und heute ist Allerseelen, und an diesen Tagen soll man der Verstorbenen gedenken. Eigentlich finde ich es ein bisschen schade, dass man einen Feiertag braucht, um an seine verstorbenen Verwandten und Bekannten zu denken. Ich denke, dass man sie niemals vergessen und jederzeit im Herzen behalten sollte. Doch tatsächlich waren in unserer Familie diese beiden Feiertage der Au...

Friends will be friends

Bild
Friends will be friends Schon in vorherigen Blogbeiträgen habe ich immer wieder angedeutet, dass Freundschaften für mich ein wichtiges Thema sind. Nun ist der Wunsch erwacht, allen Menschen, die ich irgendwann mal im Laufe meines Lebens meine Freunde nannte, diesen Blogbeitrag zu widmen. Mir fällt es bis heute nicht besonders leicht, auf andere Menschen zuzugehen und diese von mir aus anzusprechen. Ich bin da eher etwas passiv und warte darauf, dass jemand auf mich zukommt. Dieser Umstand sorgte auch dafür, dass mir Freunde in den letzten Jahren nun nicht gerade zugeflogen sind. Aber irgendwie habe ich doch ein paar Menschen gefunden, die ähnlich ticken wie ich, denen ich mich anvertrauen kann und die zu echten Freunden geworden sind. Frühe Freundschaften Meine ersten Freunde lernte ich im Kindergarten und der musikalischen Früherziehung kennen. An sie habe ich kaum noch Erinnerungen, ein paar Fotos aus dieser Zeit, aber sonst erinnere ich mich an nichts. Was ich aber noch w...

Vom Umgang mit Medien

Bild
Vom Umgang mit Medien Ich kenne niemanden, der kein einziges Medium nutzt. Für uns heutige Menschen sind vor allem die Online-Medien ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens und daraus kaum mehr wegzudenken. Ein Klick genügt, und meine Bewerbung fürs Praktikum landet in Sekundenschnelle im E-Mail-Postfach von verschiedenen Organisationen, die ich mir für das Praktikum ausgesucht habe. Äußerst praktisch – und scheinbar ganz normal. Man darf aber nicht vergessen, dass, während wir Computer, Fernseher und soziale Medien wie Twitter und Facebook als Selbstverständlichkeit betrachten, die Generationen vor uns den Umgang mit Medien erst lernen mussten. Mir wurde das sehr deutlich bewusst, als mein Opa sich ein Smartphone kaufte und ich ihm jede einzelne Funktion des Geräts ausführlich erklären und alles ihm Unbekannte vormachen und zeigen musste. Da ich vorhabe, "was mit Medien" zu studieren, habe ich beschlossen, meine eigene Mediennutzung in diesem Blog mal kritisch unte...

The Story

Bild
The Story "All of these lines across my face tell you the story of who I am So many stories of where I’ve been and how I got to where I am" Sara Ramirez – The Story Eigentlich ist es noch viel zu früh für einen Jahresrückblick. Wir schreiben den 07. Oktober, gerade einmal drei Viertel des Jahres sind rum, während fast drei Monate noch vor uns liegen. Trotzdem habe ich gerade irgendwie das Bedürfnis, mich ein bisschen mit diesem verrückten, intensiven, glücklichen, traurigen und in wahrsten Sinne des Wortes unglaublichen Jahr 2016 zu beschäftigen, in dem sich mein ganzes Leben komplett auf den Kopf gestellt hat. Okay, ein gewisses Maß an Veränderung erwartet man von vornherein, wenn man weiß, dass man Abi machen wird. Immerhin geht ein ziemlich langer Lebensabschnitt zu Ende, und in gewisser Weise markiert dieses Ereignis auch das Ende der Kindheit. Doch das, was in diesem Jahr passiert ist, hätte ich niemals erwartet. Wenn man mir vor einem Jahr gesagt hätte, ...

Zurück in die Vergangenheit

Zurück in die Vergangenheit 27. September 2016. Eigentlich will ich nur meine Bewerbungen fertig schreiben und mich am Nachmittag mit einer Freundin treffen. Ein völlig normaler, unspektakulärer Dienstag. Doch es kommt anders. In meinem Lebenslauf liste ich die Namen meiner Schulen auf, erst die Grundschule, dann das Gymnasium. Dabei fällt mir auf, wie lange es her ist, dass ich meine Grundschule, unsere frühere Wohnung, zuletzt gesehen habe. Direkt bevor ich aufs Gymnasium kam, sind wir umgezogen. Nicht besonders weit weg, doch die Kontakte, die wir in diesem Ort noch hatten, sind relativ schnell abgebrochen. Acht Jahre ist es jetzt her, dass ich zuletzt dort war. Fast mein halbes Leben. Plötzlich erwacht in mir der Wunsch, all das noch einmal zu sehen. An den Ort zu gehen, an dem ich meine Kindheit verbracht habe. Ich nehme meinen Haustürschlüssel und meine Busfahrkarte, und mache mich auf den Weg. Sobald der Bus den Ort erreicht, blicke ich mich, halb beunruhigt, halb erwar...

Blogstöckchen: Der Wander-TAG

Blogstöckchen: Der Wander-TAG Dieser Blogbeitrag ist nicht einfach irgendein Text. Nein, diesmal widme ich mich einer größeren Herausforderung. Anstatt wie sonst einen freien Text über ein Thema zu schreiben, das mich anspricht, fange ich jetzt mein erstes kleines Blogstöckchen auf, mit dem mich die liebe Lioba vor einigen Tagen beworfen hat. Ich bedanke mich dafür und fange einfach mal an. Zehn Fragen plus die ultimative Wander-TAG-Frage – los geht’s. 1. Was ist das Verrückteste, das du jemals erlebt hast? Wahrscheinlich sollte ich von einem außergewöhnlichen, nahezu unglaublichen Ereignis berichten. Und deshalb enttäusche ich jetzt wahrscheinlich alle, die das lesen. Denn ich habe keine bessere, keine spektakulärere Antwort parat als: meine eigene Entwicklung. Wenn ich auf die vergangenen Jahre zurückblicke, kommt es mir einfach nur verrückt vor, dass ich zu dem Menschen geworden bin, der ich heute bin. Von einem schüchternen kleinen Mädchen bin ich zu einem Menschen geword...