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Vom Umgang mit Medien

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Vom Umgang mit Medien Ich kenne niemanden, der kein einziges Medium nutzt. Für uns heutige Menschen sind vor allem die Online-Medien ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens und daraus kaum mehr wegzudenken. Ein Klick genügt, und meine Bewerbung fürs Praktikum landet in Sekundenschnelle im E-Mail-Postfach von verschiedenen Organisationen, die ich mir für das Praktikum ausgesucht habe. Äußerst praktisch – und scheinbar ganz normal. Man darf aber nicht vergessen, dass, während wir Computer, Fernseher und soziale Medien wie Twitter und Facebook als Selbstverständlichkeit betrachten, die Generationen vor uns den Umgang mit Medien erst lernen mussten. Mir wurde das sehr deutlich bewusst, als mein Opa sich ein Smartphone kaufte und ich ihm jede einzelne Funktion des Geräts ausführlich erklären und alles ihm Unbekannte vormachen und zeigen musste. Da ich vorhabe, "was mit Medien" zu studieren, habe ich beschlossen, meine eigene Mediennutzung in diesem Blog mal kritisch unte...

The Story

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The Story "All of these lines across my face tell you the story of who I am So many stories of where I’ve been and how I got to where I am" Sara Ramirez – The Story Eigentlich ist es noch viel zu früh für einen Jahresrückblick. Wir schreiben den 07. Oktober, gerade einmal drei Viertel des Jahres sind rum, während fast drei Monate noch vor uns liegen. Trotzdem habe ich gerade irgendwie das Bedürfnis, mich ein bisschen mit diesem verrückten, intensiven, glücklichen, traurigen und in wahrsten Sinne des Wortes unglaublichen Jahr 2016 zu beschäftigen, in dem sich mein ganzes Leben komplett auf den Kopf gestellt hat. Okay, ein gewisses Maß an Veränderung erwartet man von vornherein, wenn man weiß, dass man Abi machen wird. Immerhin geht ein ziemlich langer Lebensabschnitt zu Ende, und in gewisser Weise markiert dieses Ereignis auch das Ende der Kindheit. Doch das, was in diesem Jahr passiert ist, hätte ich niemals erwartet. Wenn man mir vor einem Jahr gesagt hätte, ...

Zurück in die Vergangenheit

Zurück in die Vergangenheit 27. September 2016. Eigentlich will ich nur meine Bewerbungen fertig schreiben und mich am Nachmittag mit einer Freundin treffen. Ein völlig normaler, unspektakulärer Dienstag. Doch es kommt anders. In meinem Lebenslauf liste ich die Namen meiner Schulen auf, erst die Grundschule, dann das Gymnasium. Dabei fällt mir auf, wie lange es her ist, dass ich meine Grundschule, unsere frühere Wohnung, zuletzt gesehen habe. Direkt bevor ich aufs Gymnasium kam, sind wir umgezogen. Nicht besonders weit weg, doch die Kontakte, die wir in diesem Ort noch hatten, sind relativ schnell abgebrochen. Acht Jahre ist es jetzt her, dass ich zuletzt dort war. Fast mein halbes Leben. Plötzlich erwacht in mir der Wunsch, all das noch einmal zu sehen. An den Ort zu gehen, an dem ich meine Kindheit verbracht habe. Ich nehme meinen Haustürschlüssel und meine Busfahrkarte, und mache mich auf den Weg. Sobald der Bus den Ort erreicht, blicke ich mich, halb beunruhigt, halb erwar...

Blogstöckchen: Der Wander-TAG

Blogstöckchen: Der Wander-TAG Dieser Blogbeitrag ist nicht einfach irgendein Text. Nein, diesmal widme ich mich einer größeren Herausforderung. Anstatt wie sonst einen freien Text über ein Thema zu schreiben, das mich anspricht, fange ich jetzt mein erstes kleines Blogstöckchen auf, mit dem mich die liebe Lioba vor einigen Tagen beworfen hat. Ich bedanke mich dafür und fange einfach mal an. Zehn Fragen plus die ultimative Wander-TAG-Frage – los geht’s. 1. Was ist das Verrückteste, das du jemals erlebt hast? Wahrscheinlich sollte ich von einem außergewöhnlichen, nahezu unglaublichen Ereignis berichten. Und deshalb enttäusche ich jetzt wahrscheinlich alle, die das lesen. Denn ich habe keine bessere, keine spektakulärere Antwort parat als: meine eigene Entwicklung. Wenn ich auf die vergangenen Jahre zurückblicke, kommt es mir einfach nur verrückt vor, dass ich zu dem Menschen geworden bin, der ich heute bin. Von einem schüchternen kleinen Mädchen bin ich zu einem Menschen geword...

Wo die Seele zu Hause ist

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Wo die Seele zu Hause ist Heute ist mein letzter Tag hier in Schweden. Morgen früh werde ich in den Zug steigen und mich auf den Weg zurück nach Deutschland machen, aber ich spüre schon jetzt, wie mir schwer ums Herz wird. Dieses Land, diese Reise, hat mir so viel gegeben, hat alle meine Erwartungen (und die waren hoch!) noch übertroffen. Niemals hätte ich gedacht, dass ich in drei Wochen eine Sprache so gut erlernen könnte, wie ich jetzt Schwedisch kann. So komisch es klingt, aber ich habe das Gefühl, es liegt mir im Blut. Mehr als einmal während dieser drei Wochen habe ich mich bei dem Gedanken ertappt: "Vielleicht bin ich im falschen Land geboren worden." So wohl ich mich in Deutschland fühle, so tief ich dort auch verwurzelt bin – aber irgendetwas an Schweden hat mich schon immer magisch angezogen. Seit ich das erste Astrid Lindgren-Buch gelesen habe, war ich fasziniert von Schweden. Gut, das waren sicher viele kleine Mädchen. Aber meine Faszination ging tiefer. ...

100 Books to read before you die

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100 Books to read before you die I ch habe auf diesem Blog schon über viele Themen geschrieben, die mir am Herzen liegen. Dabei habe ich von meinen Leidenschaften Musik, Schreiben und Reisen berichtet. Was aber bislang eindeutig zu kurz gekommen ist: das Lesen! Seit ich lesen lernte, war meine Liebe zu Büchern ungebrochen groß. In Grundschulzeiten las ich häufig mehrere Bücher gleichzeitig oder direkt hintereinander, am liebsten gleich "in einem Rutsch" durch. Nach Weihnachten oder meinem Geburtstag stapelten sich die neuen Bücher, die ich gerade las oder noch lesen würde, in der Wohnung. Bis heute nenne ich mich selbst eine Leseratte und es vergeht keine Woche ohne Buch. Daher hat es mich sofort angesprochen gefühlt, als Lioba ( libramor.blogspot.de ) über die Challenge "100 Books to read before you die" bloggte. Ich habe mich inspirieren lassen und teile hiermit die ursprünglich von Mareike ( meinelesechallenges.blogspot.de ) erstellte Liste: Alibi (Aga...